Wann vor einem Nahrungsergänzungsmittel zur Gewichtskontrolle medizinischer Rat sinnvoll ist
Ein Nahrungsergänzungsmittel kann rezeptfrei verkauft werden und dennoch physiologische Wirkungen oder Wechselwirkungen haben. In manchen Situationen ist daher vor Beginn eine Rücksprache mit Arzt oder Apotheker sinnvoll.
Regelmäßige Medikamenteneinnahme
Stimulanzien, Mineralstoffe, Aminosäuren und Pflanzenextrakte können Aufnahme oder Wirkung bestimmter Medikamente verändern. Besonders relevant ist dies bei Herz-Kreislauf-, Schilddrüsen-, Stoffwechsel- oder neurologisch wirksamen Therapien.
Schwangerschaft, Stillzeit und Jugendalter
Nährstoffbedarf und Verträglichkeit verändern sich. Formeln zur Gewichtskontrolle sollten in diesen Situationen nicht ohne fachlichen Rat routinemäßig eingesetzt werden.
Herz-Kreislauf-Erkrankung, Bluthochdruck oder Herzklopfen
Bei Koffein oder anderen Stimulanzien ist besondere Vorsicht geboten. Wer Herzklopfen, Brustschmerzen, Schwächegefühl oder eine ungewöhnliche Beschleunigung des Herzschlags bemerkt, sollte eher medizinisch abgeklärt werden als ein stimulierendes Produkt weiter einzunehmen.
Diabetes, Schilddrüsen-, Nieren- oder Lebererkrankung
Diese Erkrankungen können Bedarf, Wechselwirkungsrisiken oder die Verarbeitung bestimmter Inhaltsstoffe im Körper verändern. Ein „natürliches“ Produkt ist nicht automatisch geeignet.
Ungewöhnliche Symptome nach Beginn eines Nahrungsergänzungsmittels
- allergische Reaktion;
- starkes Herzklopfen oder Schwächegefühl;
- anhaltendes Erbrechen;
- starke Bauchschmerzen;
- starke Schlaflosigkeit oder ungewöhnliche Unruhe;
- jedes neue beunruhigende Symptom.
Auf Qenph
Die Seiten Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen von PhenQ und Koffein fassen die für die Inhaltsstoffe der Tagesformel spezifischen Punkte zusammen.